Freitag, 17. August 2018

Berlin


Seit langem wollte ich mal wieder nach Berlin. Das letzte Mal war ich 2000 dort! Anfang des Jahres hatte ich das Glück günstig an Bahntickets zu kommen und auch bei dem Hotel hatte ich Glück. Da HerrTon eine solche Fahrt nicht mitkonnte, sind wir Mädel alleine los.
 
 
Bereits am frühen Nachmittag waren wir im Hotel. Nachdem wir uns umgezogen hatten, ging es auch weiter.
Am Breitscheidplatz haben wir die Medaillen Zeromonie mitbekommen und bekamen die ersten Eindrücke der Leichtatheltik EM.
Das Olympiastadtion und die Abendwettkämpfe wollten wir uns auch anschauen.

Wir waren bei der Siegerehrung von Mateusz Przybylko dabei, der im Hochsrpung Europameister wurde und später beim Sieg von Gesa Krause. Die Stimmung war sensationell und einfach klasse!
 
 

Nach einem schönen Abend verließen wir das Stadion.
Am nächsten Tag gehen wir los.Der Eingang „unser“ schönen U-Bahnstation „Wittenbergplatz. Der Platz ist Teil des Generalszugs, einer Straßen- und Platzfolge, der die Ortsteile Schöneberg und Kreuzberg miteinander verbindet. Der rechteckige Platz wurde zwischen 1889 und 1892 angelegt.
An der südwestlichen Ecke des Platzes steht das Kaufhaus des Westens (KaDeWe). Unser erstes Ziel. Es war schon sehr beeindruckend.
 
 Weiter geht es mit dem Bus. Unser erstes Ziel war das



Das Brandenburger Tor steht am Pariser Platz, der als einer der schönsten Plätze der Hauptstadt gilt. Um den Pariser Platz herum wurden vornehme Stadtvillen, Botschaften und das Nobelhotel Adlon errichtet. Außerdem ist es das Symbol Berlins.


Weiter ging es zum Holocaust-Mahnmal. Es besteht aus einem wellenförmigen Feld mit 2711 Stelen und soll die Besucher mit dieser abstrakten Form zum Nachdenken anregen.
 
 
 
 
 

Unser Weg ging weiter zum Potsdamer Platz und der Mall of Berlin.
 
 


Weiterhin zu Fuß halten wir am Platz des Volksaufstandes. Der Platz ist vor dem Bundesfinanzministerium und erinnert an den Volksaufstand vom 17. Juni. Hier hatten die Arbeiter vor 60 Jahren demonstriert. Das Mahnmal ist sehr unspektukalär und auch leicht zu übersehen, sieht man von Informationstafeln ab. Im Fußboden eingelegt befindet sich ein 24 mal drei Meter großes Foto des Volksaufstandes. Abgebildet sind Menschen, die einander unterhaken, ein sehr bekantes Bild des Volksaufstandes aus jener Zeit. Mehr Informationen sind hier (http://www.geschichte-und-politik.info/berlin/gedenkorte/ddr/aufstand/aufstand1.html)
 
 Ungeplant stehen wir an der Topographie des Terrors. Es ist ein seit 1987 bestehendes Projekt in Berlin zur Dokumentation und Aufarbeitung des Terrors in der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland insbesondere während der Herrschaftszeit von 1933 bis 1945. (Infos hier: https://www.topographie.de/)
 
 

Das 200 m lange Reststück der Mauer an der Niederkirchnerstraße – die hier die Grenze zwischen den Bezirken Mitte (Ost-Berlin) und Kreuzberg (West-Berlin) markierte – wurde auf Wunsch der „Topographie des Terrors” mit allen Spuren der Zerstörung aus der Zeit des Mauerfalls erhalten und 1990 unter Denkmalschutz gestellt. Das Mauerfragment ist heute Bestandteil des Dokumentationszentrums Topographie des Terrors. Als eines der wenigen noch erhaltenen Mauerreste in der Stadt ist es auch eine der zentralen Stationen innerhalb des vom Berliner Senat entwickelten „Gesamtkonzepts Berliner Mauer”.
 
 

 Auf dem Rückweg sind wir am Checkpoint Charlie vorbei. Es war so voll und wir nun auch schon sehr erschlagen, dass wir uns nicht weiter aufgehalten haben. Seine Bekanntheit erlangte der Grenzübergang im Oktober 1961 nach dem Bau der Mauer: In den letzten Oktobertagen bezogen hier amerikanische und sowjetische Panzer Stellung, nachdem am DDR-Grenzposten Angehörige der US-Mission aufgefordert worden waren, sich beim Passieren des alliierten Kontrollpunktes auszuweisen. Damals standen sich sowjetische und alliierte Panzer mit scharfer Munition gegenüber. 
Wir haben uns auf ein Boot verzogen und Berlin an uns vorbei ziehen lassen.
 
 
 
Mit der S-Bahn ging es ins Hotel und für die Große direkt unter die Dusche

Die Große schlief sich ordentlich aus und frühstückte dann. Wieder nahmen wir den Bus. Die Linie 100 hielt nicht weit von unserem Hotel. Mit dem 100er Bus erhält man eine kostenlose Stadtrundfahrt vorbei an den wichtigsten und beliebtesten Sehenswürdigkeiten durch das historische Zentrum. Ich hatte schon von zu Hause die Fahrkarte gekauft und habe mein Auto auch nicht einmal vermisst. Es war so viel einfacher.

Endstation ist der Alexander Platz und unser heutiges Ziel der Alex.
 Wir schauen uns die Weltzeituhr an. Sie  wurde zu DDR-Zeiten auf dem Alexanderplatz installiert. Die Weltzeituhr besteht aus einem Zylinder mit 24 Ecken, der auf einer Säule steht. Jede der Ecken des rotierenden Zylinders ist mit geätzten Aluminiumplatten verkleidet und farbig emailliert. Diese 24 Segmente stellen die 24 Zeitzonen der Erde schematisch dar. Auf den Aluminiumplatten wurden die wichtigsten Namen der Städte aus den Zeitzonen eingefräst. Im Zylinder dreht sich ein Stundenring, so dass die momentanen Uhrzeiten in den jeweiligen Zeitzonen von außen ablesbar sind. Oben auf der Weltzeituhr befindet sich ein vereinfachtes Modell des Sonnensystems.

 Ich kaufe die Tickets für den Fernsehturm während die Große draußen wartet.
Da wir knapp 2 Stunden warten müssen und wir Hunger bekommen, fahren wir zu den Hackeschen Höfen. Die Hackeschen Höfe liegen in der Spandauer Vorstadt im Ortsteil Mitte (Bezirk Mitte) von Berlin, unweit des sogenannten Scheunenviertels.
Es geht dann endlich hoch.
 
 (mehr Infos https://tv-turm.de/de/startseite/) Der Berliner Fernsehturm ist mit 368 Metern das höchste Bauwerk Deutschlands sowie das vierthöchste freistehende Bauwerk Europas. Von oben hat man einen sagenhaften Blick über Berlin


 Wir gehen zurück zu den Hackeschen Höfen . Sie bilden das größte geschlossene Hofareal Deutschlands und stehen seit 1972 unter Denkmalschutz.  Die acht Hackeschen Höfe zwischen der Rosenthaler- und der Sophienstraße bieten auf 27.000 Quadratmetern Raum für 40 Gewerbeunternehmen, dazu gehören Kultureinrichtungen, ein Kino, Cafés, Shops und Wohnungen.

 Besonders jüdische Einwohner lassen sich in den folgenden Jahren rund um den Hackeschen Markt nieder, sodass sich eine lebendige jüdische Gemeinschaft entwickelt. Bei genauen Hinsehen findet man viele Stolpersteine. Mit im Boden verlegten kleinen Gedenktafeln soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus (NS-Zeit) verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Sie werden meist vor den letzten frei gewählten Wohnhäusern der NS-Opfer niveaugleich in das Pflaster bzw. den Belag des jeweiligen Gehwegs eingelassen. Sie sind ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig, das im Jahr 1992 begann. (mehr Infos https://de.wikipedia.org/wiki/Stolpersteine)
Nicht verwunderlich also, dass hier das Anne Frank Zentrum zu finden ist, das wir uns nachmittags anschauen.  Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Lebensgeschichte und das Tagebuch Anne Franks. Viele erhaltene Fotos und Dokumente zeigen ihre Lebensgeschichte auf, dazu sind Interviews mit ihrem Vater, ihrer Schulfreundin und einer Helferin zu hören
 
 
Als Kontrastprogram gehen wir Richtung Museumsinsel und machen Pause an der Strandbar gegenüber vom Bodemuseum.
 
 Am Kupfergraben geht es zurück zum Bus. Zwischen Staatsopfer, Alter Bibliothek, „Unter den Linden“ und St. Hedwigs Kathedrale liegt der Bebelplatz. Er ist der einzige Platz der Innenstadt, dessen Fassaden so aussehen wie vor 1943. Auf diesem schönen Platz ließen die Nationalsozialisten am 10. Mai 1933 über 20.000 Bücherverbrennen.
Durch eine gläserne Bodenplatte in der Platzmitte blickt man in einen unterirdischen Raum mit leeren, für etwa 20.000 Bücher (so viele wurden verbrannt)Platz bietenden, weißen Bücherregalen aus Beton.
 
Mit dem 200er Bus geht es zum Ku’Damm. Dort essen wir und schlendern dann in unser Hotel .



Übers Internet hatte ich Karten für den Reichstag gebucht. Auf dem Weg dorthin machten wir Halt an der Siegessäule
Und gehen auch hinauf, sogar ganz hinauf über die Wendeltreppe mit 285 Stufen. Von der Plattform auf rund 51 Metern Höhe haben wir einen wunderbaren Panoramablick über den riesigen, grünen Tiergarten und auch den Rest der Stadt.



 Auf der Straße des 17. Juni spazieren wir mitten durch den Tiergarten zum Reichstag. Wir hatten, um die Kuppel begehen zu können auch eine Führung gebucht.
Im Gebäude sieht man die Spuren der Geschichte, die nach dem Umbau sichtbar bleiben sollten. Dazu gehören auch Graffiti sowjetischer Soldaten aus den Maitagen 1945, die nach der Eroberung Berlins angebracht wurden.
Die auf der Stele zur Deckenmitte hin aufsteigenden Parlamentsreden bilden symbolisch einen tragenden Pfeiler des Parlamentes als des Hauses der politischen Rede (mehr hier: https://www.bundestag.de/besuche/kunst/kuenstler/holzer/holzer/199082)
Durch den Versorgungstunnel kommen wir in das das Paul-Löbe-Haus. Benannt nach dem letzten demokratischen Reichstagspräsidenten der Weimarer Republik. Es dient vorrangig der Unterbringung von Funktionsbereichen, die für den reibungslosen Parlamentsbetrieb die Nähe zum Reichstagsgebäude erfordern
 Wir bekommen auch das Archiv der Deutschen Abgeordneten von Christian Boltanski zu sehen. Kästen aus Metall sind mit den Namen aller Abgeordneten von 1919 bis 1999 beschriftet. Sie versinnbildlichen die demokratische Tradition Deutschlands. 
Die Namen der Abgeordneten, die von den Nazis ermordet wurden, sind mit einem schwarzen Band hervorgehoben. Die dunkle Zeit zwischen 1933 und 1949 ohne Parlament symbolisiert eine schwarz lackierte Box.
Selbstverständlich nutzen wir auch die Möglichkeit uns die Kuppel anzuschauen.


Von da aus sind wir unter den Linden spazieren gewesen


und waren im Kaufhaus Dussmann.  
Um sie da raus zu bekommen, gab es neben Essen nur ein gutes Argument: Schokolade. Wir haben der Ritter Sport Welt einen Besuch abgestattet.
 Über den Gendarmenmarkt ist wunderschön. Hier stehen das Konzerthaus, davor die Statue  Friedrich Schillers. Links und rechts davon stehen die beiden Kirchen, die Französische Friedrichstadtkirche  und die lutherische Kirche, mit fast überdimensioniert wirkenden Kuppeltürmen. Die Türme heißen zwar Deutscher Dom und Französischer Dom, doch sind sie keine Kirchen. Der Name Dom kommt vom französischen Wort dôme, das Kuppel bedeutet.



Wir gehen wieder zurück zum Bus und bleiben noch eine Weile im Lustgarten vor dem Berliner Dom.

 
 

Unser letzter Tag! Die Große wollte gerne nochmal ihren Rapsberry Shake aus der Mall of Berlin haben und ich wollte mir das Sony Center am Potsdamer Platz sehen.
Als wir an dem Stück Mauer vorbei gingen kam sie auf die Idee, dass sie sich gerne die Gedenkstätte zur Mauer anschauen mag
Wir sind mit der U-Bahn zur Bernauer Straße gefahren. Die Gedenkstätte Berliner Mauer ist der zentrale Erinnerungsort an die deutsche Teilung, gelegen im Zentrum der Hauptstadt. Am historischen Ort in der Bernauer Straße erstreckt sie sich auf 1,4 km Länge über den ehemaligen Grenzstreifen. Auf dem Areal der Gedenkstätte befindet sich das letzte Stück der Berliner Mauer, das in seiner Tiefenstaffelung erhalten geblieben ist

 Exemplarisch ist der Maueraufbau dargestellt. Der Verlauf der Mauer wurde durch Stäbe rostenden Stahls nachgestaltet
 
 Das Fenster des Gedenkens ist eine 12 Meter lange Wand aus rostendem Stahl, in der sich 162 Fenster mit den Porträts jener 130 Menschen befinden, die als Flüchtlinge oder Unbeteiligte an der Berliner Mauer erschossen wurden oder tödlich verunglückten.
 
Fundamente der alten Wohnhäuser der Straße.
 
Mit der Tram sind wir zur Oberbaumbrücke und haben dort dann auch endlich mal einen Döner gegessen und sind zum Abschluss an der Spree lang bevor wir mit der U-Bahn von Kreuzberg aus an den Wittenbergplatz und haben dort noch ein wenig gesessen.
 

Am Freitag ging es dann mit der Bahn wieder zurück, was auch wieder sehr gut klappte. Wir können uns über die Deutsche Bahn null beschweren und haben auf dieser Fahrt nur gute Erfahrungen gemacht
 

Dienstag, 7. August 2018

Starnberger See

Der Trend auf den Seen und klar, dass die Große das ausprobieren wollte. Als kleiner Programmpunkt in den Ferien bot es sich an und gab einen guten Grund raus zu fahren. Wir hatten nicht nur Glück mit dem Wettern auch dem Veranstalter. Toll gelegen und freundlich. Glücklicherweise war sie alleine in dem Kurs und hatte somit eine Einzelstunde.

 Wichtig ist auch das Fallen vom SUB
 
 es geht ganz schn weit hinaus
 
 sie kommen aber zum Glück wieder zurück
 
 
 
 
 Sie hat noch nicht genug vom Wasser
 
 
 Wir wechseln nach Starnberg, was aber keine so gute Idee gewesen ist. Denn die Stelle war leider nicht mehr so schön.
 Ich bin schon wieder in einem See
 
 Blick auf die Berge.

Sonntag, 5. August 2018

Auszug

Naja nicht wirklich aber irgendwie doch. Wir haben das Glück von unseren Vermietern den Hobbyraum mieten zu können, dass die Große etwas mehr Platz hat. Ihr Zimmer war gerade mit Freudinnenbesuch doch etwas klein. Als wir nun länger Besuch hatten, war es mit der offenen Küche auch blöd für mich, denn ich musste auf meinen Kaffee warten, da das Wohnzimmer besetzt gewesen ist.
Nachdem uns die beiden Ps verlassen hatten, sind wir auf zumSchweden 
Am Abend war die Schlüsselübergabe
 
An den nächsten Nachmittagen fingen die Vorbereitungen an
 

Den Sessel hätte sie gerne
aber 463 EURsind dann doch etwas viel ;-) auch sonst hat sie einen guten Geschmackund weiß wie man schnell viel Geld für Entspannung ausgeben kann 😀

Sie war Freitagabend mit ihrem Yang im Kino verabredet, Vaddern machte Feierabend und legte dann gleich los
damit sie die erste Nacht in der neuen Umgebung verbringen kann, was auch klappte
Am nächsten Tag ging es erneut zum Schweden, ihren Traum erfüllen
sie freut sich über die gefundenen Bibi Blocksberg und Benjamin Blümchen Kasetten
und verlies uns dann Richtung Freundin. Vaddern und ich werkelten die nächsten Stunden, um sie dann mit dem Ergebnis überraschen zu können.
 
 

 rechts sieht man das Badezimmer
Blick in das ganzze Zimmer. 
 
Ihre Freude sieht man.
Wir großen waren schlag erledigt und haben die letzten Stunden vom Wochenende im Garten genossen

Urlaub 2021

Auch diesen Sommer ging es nach Italien . Das erste Mal mit Freundin. Bevor wir uns aber auf den Weg machen konnte bekam das Großkind erstma...