2016 und kann man das schöne Gefühl durch Bilder und Worte transportieren? Ich versuche es. Beim Sichten der Bilder hab ich mir schon gedacht, ich muss vorsichtig sein, denn irgendwie könnte man meinen, es wäre Urlaub gewesen. Dabei fand alles im "schnödel" Alltag statt.
Am Mittwoch war ich noch auf Dienstreise am Flughafen mit unserer Auszubildenden. Das brachte schon eine entspannte Stimmung, die dann noch getoppt wurde durch meine abendliche Laufrunde. Wow! Es sieht wie Sightseeing aus, ist aber mein Alltag.
Am Vaterstag stand natürlich der Herr des Hauses in Mittelpunkt. Wie nahmen bei mäßig schönen Wetter die Räder
Unterwegs zeigte uns das Kind wo zwei Tage vorher mit ihrer Freundin gewesen ist. Sie hatten sich eine tolle Geschichte zu dem Spielplatz ausgesucht. Soviel zum Thema die Kinder von heute sind nur zu Hause an der Elektrik oder die weiterführende Schule ließe den Kindern gar keine Zeit mehr um Kind zu sein. Mit gemäßigten Elternansprüchen auch möglich.
Ich schweife ab....sie kocht schon mal
denn so langsam bekommen wir wirklich Hunger. Die letzten km sind schnell gefahren und wir sitzen schon wieder draußen.
Wir haben auch am AbendGlück. Das Wetter macht mit und wir können unser Gartensaison inkl. Hängematte und Grill eröffnen
Für den nächsten Abend sind wir schon wieder eingeladen. Das Kind nächtigt dort und wir Großen sitzen bis weit nach Mitternacht am Lagerfeuer zusammen und freuen uns auf den kommenden Sommer
Das Wochenende ist da! Samstag geht es bei schönsten Wetter auf Pferd. Endlich macht das Zuschauen wieder Spaß.
Nachmittags ist meine Zeit. Ich fahre mit einer lieben Bekannten ins Olympiastadion, um meine Startunterlagen abzuholen. Ich mag die Atmosphäre
dort, das Wetter ist klasse und lauter Laufverrückte (schlimmer als ich).
Der Lauf ist am nächsten Tag. Und Muttertag ist ja auch. Bisher ist das nicht ein Tag gewesen, der immer schön gewesen ist. Dieses Jahr hat sich mein Kind aber richtig ins Zeug gelegt. An der Kaffeemaschine fand ich (bezeichnend: beim 2. Mal *lach*) einen Zettel
und im Versteck
ich hab mich riesig gefreut. Vom Mann gab es schöne Blumen. Dann trennten sich unsere Wege. Das Kind hatte selbst einen Leichtathletikwettkampf und ich meinen besonderen Lauf.
Der Wings for Life World Run steht unter dem Motto „Wir laufen für alle, die es nicht mehr können“. Das komplette Geld geht in die Rückenmarkforschung. Alle Teilnehmer starten zur exakt gleichen Zeit – um 13.00 Uhr MESZ - an 34 verschiedenen Orten rund um den Globus.
Alle Teilnehmer laufen nicht etwa einer
Ziellinie entgegen. Sie laufen vor ihr davon. Ihr Ziel ist es, so lange
wie möglich vor den sogenannten Catcher Cars zu bleiben. Dieses startet eine halbe Stunde nach den Läufern erst langsam und wird immer schneller. Mich hatte es nach 12,33 km eingeholt.
Der beste in München schaffte 63,5 km und weltweit ein Italiener über 80! Zwischendrin bekam ich immer wieder Bilder vom Kind
Das schlimmste am Lauf war dann eigentlich der Weg zurück ins Stadion. Wir mussten ziemlich lange auf die Busse warte. Dann aber wurden wir direkt ins Stadion gefahren und ich erlebte meine absolute Läuferpremiere: Ich (wir) wurde(n) gefeiert. Sonst komme ich ja immer ziemlich zum Ende ins Ziel aber dieses Mal gehörte ich zu denen, die weiter gelaufen sind als die, die bereits im Stadion waren und die begrüßten uns mit Applaus! Es war unfassbar!
Nun aber schnell zum Kind und gerade noch rechtzeitig schaffte ich es zur Siegerehrung
Zum Abschluß dieser wunderschönen Tage ging es dann leckere Burger essen!
und nun haben wir Urlaub :-)
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Gratulation zu den geschafften 13km :-)
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