Samstag, 13. Februar 2016

Fasching 2016

Lange haben wir uns auf den Winterurlaub gefreut, den wir zum dritten Mal nach 2014 und 2015 im schönen Allgäu verbracht haben. So sind wir am Samstag direkt nach dem Aufstehen los. Fast da
 Mit unserem Gastgeber (den ich vom Herzen sehr entfehlen kann!) hatten wir ausgemacht, dass wir bereits an dem Tag die Skikarten, die man bekommt, wenn man bei bestimmten Gastgebern schläft.  Geändert wurde dieses Jahr, dass man sich jeden Tag entscheiden muss, in welches Skigebiet man färt oder ob man nicht doch lieber schwimmen geht.  In den Tagen davor haben wir gebibbert, ob überhaupt genug Schnee da sein würde. Zum Glück hatte es vorher kurz geschneit aber es war nicht genug. Daher fand das Nachtrodeln im Steibis nicht statt und wir wollten uns das Hündle anschauen. Das kennen wir vom Wandern, als wir Pfingsten 2013 dort gewesen sind.
Was wir nicht wussten, oder ich habe nicht genau genug geschaut. denn von dem ganzen Skigebiet standen uns lediglich die Sesselbahn und der Schlepper 6 zur Verfügung, damit wir 3 Pisten (Nr 4/2, und oben die rote 1 sowie die Talabfahrt)  fahren konnten.

 Blick auf den Alpsee (Bild von 2013)
Kann man sich gar nicht vorstellen, wenn man diese Bilder sieht, was?


Mittags war Zeit für den obligatorischen Kaiserschmarren
Wir sind noch ein bißchen weitergefahren aber uns verlies dann die Lust. Hier sieht man, was möglich gewesen wäre und dann doch war.
 Auf dem Weg in die Pension sind wir noch im Steibis vorbei, ums Kinds Snowboardkurskarte abzuholen. Leckerer Snack: Allgäuer Käsebrot
Wir sind dann noch nach Immenstadt gefahren. Auch das hat bei uns beiden Tradition: wir kaufen uns ein neues Spiel. Das zu finden erwies sich dann doch als Aufgabe. Dort haben wir keines gefunden hatten aber von zu Hause was im Gepäck. Daher saßen wir Abends unten, aßen unsere Brotzeit und spielten.
Am nächsten Morgen war es soweit, es ging zum Snowboardkurs. Mitlerweile als Fortgeschritten eingestuft war sie in der Gruppe die jüngste. Ziel war es auf der schwarzen (=schweren) Piste die Kurven zu fahren und dann wurde ihr noch Freestyltraining in Aussicht gestellt. Genau ihr Ding.

Mittags haben wir mit den Resten vom Vorabend gepicknickt. Als wir an der Bergstation saßen hörte ich es wiehern. Spontan entschlossen wir uns zu einer halbstüdnigen Kutschfahrt, die uns zum Gasthaus Hochbühl führte. Auch hier waren wir bereits 2013


Am Nachmittag haben wir uns eine Auszeit vom Sport genommen und einfach 2 Stunden im Zimmer auf dem Bett verbracht.


Für den Abend wollten wir Burger essen. Hier können wir den Gaukler wärmstens empfehlen. Auch hier haben wir nach dem Essen noch gespielt und später in der Pension weiter gemacht

Nach dem Spielen ging es aufs Zimmer und dort haben wir beide noch gelesen. Was einige als Nachteil empfinden (schlechtes WLAN, kein TV auf dem Zimmer) gefällt uns sehr gut. In den 4 Tagen, die wir unterwegs gewesen sind hat sie 4 Bücher gelesen.

Montag morgen geht es weiter:
Treffen für den Kurs
ich fahre schon hoch. Über Nacht hat es geschneit und die Wolken verziehen sich ein wenig. Tollstes Wetter, wenn es auch gerne noch ein wenig kälter sein könnte.
Dieses Jahr habe ich kein Kurs gemacht und fahre alleine die Pisten ab.
Immer wieder entdecke ich das Kind und ihren Kurs auf der Piste. Hier Richtung Fluhexpress an der Alpe Hohenegg
und später auf der schwarzen Piste. Die ersten beiden Bilder sollen mal zeigen wie steil das ist, wo auch ich mitlerweile sicher runter komme




nochmal der Blick von der Alpe Hohenegg, wo ich dann auch sehe, wie das Kind springt und sicher landet. Außerdem sieht man mal wie ausgefahren die Pisten zum Teil waren, was das ganze sehr anstrengend macht.
gleiche Piste von Talstation Fluhexpress aufgenommen
Auf der Bergstation treffe ich wieder aufs Kind.


Später warte ich an der Talstation der Imbergbahn aufs Kind. Das letzte Stück der Talabfahrt macht nicht wirklich Spaß, da es ein eiziger Wellenritt im Steilen ist.
Wir fahren noch mal hoch
Gilt es doch eine Tradition fortzuführen


Der obligatorische Kaiserschmarrn (ohne Rosinen!) an der Vorderen Fluh auf der Sonnenterasse. Gut gestärkt geht es noch in den Funpark. Das einzige Mal dieses Mal. Am Tag danach ist er schon geschlossen. An den Fotos sieht man, wie wenig Schnee dort ist.


da wir fürs Abendessen einkaufen müssen, gehen wir noch mal in den Ort und finden dann auch diese Jacke
Den Abend lassen wir wieder im Gemeinschaftsraum beim Spielen und Schnökern ausklingen
 
Am Dienstag war für mich der letzte Tag. Es war schneetechnisch gesehen auch wirklich nicht mehr schön. Vieles ist am vorherigen Tag und auch nachts getaut.
Blick auf das Allgäu an der Bergstation des Fluhexpress.
Auf dem erneuten Weg nach oben fällt mir eine gelbe Hose auf dem Snowboard auf.

Nachdem wir gemeinsam zu Mittag gegessen haben sind wir noch mal ein paar Mal mit dem Fuchskar- und dem Nordlift gefahren. Sie musste mir zeigen, wie gut sie mitlerweile springt und nannte mir auch die Begriffe.


 
 
Da dieses unser letzter Abend in Oberstaufen sein sollte, hatten wir am Montag einen Tisch bei "unserem" Italiener reserviert und hatten Glück noch einen Teil des Staufener Fastnatiestag zu sehen. Dieser ist jährlich am Faschingsdienstag und ein Feiertag in Oberstaufen. Der Tag soll an das Pestjahr  1635 erinnern. An diesem Tag gibt es in dem Marktort jedoch nicht das andernorts übliche Fasnachtstreiben und Verkleidungen, sondern es wird Altstaufener Volkstracht getragen und an den Häusern Fahnen gehisst. Der traditionelle Ablauf des Tages ist genau festgelegt.

Wir kamen zum abendlichen Gebetsläuten um 18 Uhr. Nach einem Trommelwirbel wird der plötzlichen Pesttod weggetragen. Unter Führung der Trommler und des Fähnrichs mit der Brauchtumsfahne ziehen alle Teilnehmer in der hereinbrechenden Dunkelheit mit Fackeln zum Haus des Fähnrichs. 

Wir genossen dann die leckere Pizza
Mittwoch = Abreisetag. Kind durfte nochmal in den Kurs.

Für mich war das Thema Skifahren im Allgäu 2016 abgeschlossen. Mir tat alles weh *lach* Selten hatte ich solchen Muskelkater. Ich hatte mich daher entschieden eine Wanderung zu machen. Nur war das Wetter eigentlich nicht dafür gemacht. Es schneite und zusätzlich fegte ein starker Wind. Nach langem hin und her entschloss ich mich dann doch zu Fuß zum Imberghaus zu laufen.

Ins Tal ging es über die Rodelbahn, die parallel zur Talabfahrt verläuft.Hier der Blick auf das Schlußstück
Der Aufstieg von der anderen Seite (km 1 bis 2 ) kurz nach km 4. Alles in allem habe ich nicht lange braucht.
und warte dann noch fast eine Stunde aufs Kind für die der Urlaub nun auch zu Ende ist.

2 Kommentare:

  1. na da hatte aber jemand Spass auf dem Snowboard :-). Wahnsinn, wie sich die Kinder inzwischen veraendert haben, gerade wenn man direkte Vergleichsfotos hat. Achja, wo hat sie denn den schoenen Pullover her aus meinem Lieblingsort in BC :-)?

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