Der Nürnberger Christkindlesmarkt gehört zu den ältesten Weihnachtsmärkten in Deutschland. Die vorweihnachtliche Verkaufsmesse auf dem Nürnberger Hauptmarkt lässt sich bis in die Mitte des 16. Jahrhunderts zurückverfolgen. (mehr Informationen: hier)
Weihnachtliches oder gar winterliches Wetter scheint es momentan nicht zu geben aber wir hatten leider Regen, daher blieb die große Kamera geschützt verpackt.
Wir starten auf der Nürnberger Kinderweihnacht: eine Weihnachtsstadt speziell für die Kleinen. Das Angebot und die Stände sind speziell auf Kinder abgestimmt.
Fürs Kind gab es traditionell Crepes und Schokoerdbeeren
Noch ist es angenehm zum Hauptplatz zu wechseln. Kind hat seine Freude an den Holzbuden des „Städtleins aus Holz und Tuch gemacht“. Dort findet man traditionellen, oft handgearbeiteten Weihnachtsschmuck und süße Leckereien
Wir flüchten nun doch ins Warme, essen lecker und erfüllen ihr im Anschluß den Wunsch die Spielwarenabteilung des Einzelhandels zu erkunden. Der Weg führt uns durch die Altstadt an der Fleischbrücke vorbei
und vor dem Wahrzeichen der Stadt: Heilig Geist Spital.
Das Heilig-Geist-Spital in Nürnberg war die größte
städtische Einrichtung zur Versorgung von Kranken und Alten in der Reichsstadt.
Es ist bekannt als Aufbewahrungsstätte der Reichskleinodien, die von 1424 bis
1796 in Nürnberg verwahrt wurden. Das Spital wurde zum Teil über dem Bett der
Pegnitz errichtet. Es wurde von Konrad Groß, dem damals reichsten Nürnberger
Bürger, als Seelgerät gestiftet.
Nochmals der Blick Richtung Kinderweihnacht. Die Lichter wirken in der einsetzenden Dunkelheit wunderschön. Ich mag das besonders.
Als letztes besuchen wir noch den Markt der Partnerstädte. Stände aus Antalya (Türkei), Atlanta (USA), Charkiw (Ukraine), Córdoba (Spanien), Gera (Thüringen), Glasgow (Schottland), Kavala (Griechenland), Krakau (Polen), Nizza (Frankreich), Prag (Tschechien), San Carlos (Nicaragua), Santiago de Cuba (Kuba), Shenzhen (China), Skopje (Mazedonien) und der französischen Region Limousin schicken die Besucher auf eine kunstgewerbliche Reise rund um die Welt.
Vorbei an der St. Sebald Kirche beenden wir unsere heutige Tour. Die Sebalduskirche ist die ältere der beiden großen Stadtpfarrkirchen Nürnbergs und die älteste (seit 1525) evangelisch-lutherische Pfarrkirche der Stadt. Dass St. Sebald stets edler und bedeutender war als St. Lorenz, ist seit dem Bau des Bahnhofs nicht mehr am Stadtbild abzulesen. Doch schon die direkte Nachbarschaft des Hallenchors der Kirche zum Alten Rathaus unterstreicht ihre einstige Bedeutung als „Ratskirche“ Nürnbergs, in der mit dem heiligen Sebald auch der Schutzpatron der Stadt begraben liegt.
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