Am letzten Wochenende war ich alleine in den Bergen. Angeschlossen unserer hiesigen Sektionsgruppe vom DAV ging es Samstagfrüh in der Früh nach Mittenwald. Ziel war der Hohe Kranzberg (gelb eingekreist).
Dafür ging es den Weg 830 immer hoch. Die Tour ist ausgeschrieben für 1,5 Stunden, die haben wir nicht gebraucht. Vorbei an der Seilbahn tauchen hügeligen Wiesen auf. Die Buckelwiesen, hügelige Wiesenlandschaften, sind durch die Auflösung und Absenkung des kalkhaltigen Bodens zwischen den Bäumen entstanden, denn ehemals war hier ein Wald. Im April 2008 wurden die Buckelwiesen in die Liste der schönsten Biotope Bayerns aufgenommen!
Hier haben wir pausiert und die grandiose Ausblick aufs Krawendel genossen.
Weiter ging es den Weg 813 zum Ferchensee. Hierbei konnten wir die Alp- und Zugspitze immer wieder sehen.
Den Ferchensee haben wir glücklicher Weise südlich umrundet. Ich konnte mich an der Spiegelung gar nicht satt sehen.
am Lautersee haben wir am Ufer sitzend gegessen. Vom Seeufer
bietet sich ein großartiger Ausblick
auf Karwendel- und Wettersteingebirge. Zurück zum Bahnhof ging es an der Leinbach.
Am Sonntag sind wir dann gemeinsam zum Schliersee gefahren.
Mit uns wohl ganz Ober-und auch Niederbayern. Auf dem Weg durch Miesbach kamen
uns dann die geschmückten Kutschen entgegen. Sie kamen vom Leonhardifahrt in
Schliersee
In vielen Orten Bayerns finden im November feierliche Prozessionen statt. Der Leonhardiritt gehört zu den ältesten traditionellen christlichen Bräuchen Bayerns. Auf Hochglanz gestriegelt und fein herausgeputzt stehen die Rösser im Mittelpunkt dieser herbstlichen Wallfahrt. Prachtvoll geschmückt sind auch die Pferdewagen, und wer an der Prozession teilnimmt, trägt traditionell Tracht.
Spät hatten wir dann unser Ziel erreicht. Zur Alm geht es
per Fuß weiter. Der Weg ist durchweg einfach, nur wenig steil und führt unter
schöner Aussicht zur Schliersbergalm. Hier entschädigt der grandiose Ausblick
für „die Lackschuwanderung“ Fotos bis zur Alm wurden dieses Mal vom Kind
gemacht.
Oben haben wir gegessen. Es gibt einen Biergarten und Restaurant. Wir haben uns für ersteres entschieden. Die Preise sind moderat, das Essen entsprechend. Dafür mussten wir den Weg nicht gehen. Kind erkundete statt dem Trampolin lieber das Erdreich und war für sich.
Zurück wollten wir die Sommerrodelbahn nehmen, waren hierfür
zu spät, dass wir doch runter gehen mussten. Verständlich, nachdem wir 20
Minuten wieder am Parkplatz angekommen waren, war es doch dunkel. Nicht
ungefährlich.
sehr schoene Bergfotos. Ich mag solche Spiegelungen ja auch immer.
AntwortenLöschenSo glatt hab ich lange keinen See gesehen, da waren die Hunde von der anderen Seite sogar zu erkennen :)
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