genauso ist es in diesem Jahr. Rückblickend sind Momente oft anders als in der Situation. Dieses Jahr besonders. Wir schauen fröhliche Bilder an und sind traurig und grinsen doch, wenn wir rückblickend nicht so schöne Bilder sehen.
Wer kann auch in dem Moment ahnen, dass sie was besonderes sind. Dass man Alltag einfach geniessen sollte. Wir denken doch oft, wir können alles und immer wieder holen. Uns wurde gezeigt, dass es nicht so ist.
Besuche waren dieses Jahr kaum möglich oder musste kurzfristig abgesagt werden. Der Start ins Jahr war beonders, denn wir Schwestern hatten vor Jahrzehnten das letztes Mal gemeinsam den Jahreswechsel erlebt. Auch werden wir das neue Jahr nicht Skifahren zwischen den Feiertagen
für mich persönlich eines der schlimmsten Momente. Wir wollen einkaufen und es gibt nicht mehr. Klopapier, Mehl und Hefe werden besondere Artikel

sie bekommt ihr erste Piercing, später ist das Ohrlöcher stehen teilweise nicht möglich
da wir zuviele Freunde sind, konnten wir einen Samstag im Monat nicht mehr zusammen sein
abstandslos in größerer Gruppe zusammen sitzen und Essen gehen sind Erinnerungen
auch wenn ich es nicht so gerne mache. An Bowling mit Freunden ist gar nicht zu denken
genau wie ohne Maske einkaufen zu gehen
aber ist das wirklich ein schlechtes Jahr, das schnell zu Ende sein soll? Schauen wir etwas zurück. Im Februar sind wir dieses Mal mit 2 befreundeten Familien im
Skiurlaub . Der März fängt super an. ich fahre das erste mal in einer Limousine
Im März geht es los. Bevor die Kontaktbeschränkungen ausgerufen werden, treffen wir uns zur Bachpflege. Das ist nichts anderes als dass man in Teams Müll aufsammelt

Wir wussten nicht, dass wir uns erstmal nicht sehen würden. Jeden Tag kam was neues. Dass der 15. Geburtstag anders sein würde. wurde immer offensichtlicher. "Pünktlich" zum Geburtstag gibt es Kontaktbeschränkungen. Ich war vor dem Wochen auf dem Weg nach Hause, hatte schon eingekauft fürs Essen mit den Freundinnen (es sollten eh nur 2 kommen und reinfeiern) kam der Beschluss
Auf dem Weg nach Hause hab ich geweint. Anders als gewünscht ging dieser
15.Geburtstag vorbei. Stay Home ist die Devise im April. Home office wird zur Normalität
Home Schooling zur Herausforderung
Ende April sollte in meiner Heimatstadt ein Marathon gelaufen werden. Ich hatte mich für den Halben angemeldet. Ganz klar, dass der ausfällt aber ich hab dennoch weiter trainiert und hab virtuell dran teilgenommen. Und er hätte dort nicht besser sein können. Nach der Hälfte der Strecke stehen verrückte Hühner und feuern mich mit Abstand an und begleiten mich ein Stück
Zum Hause erwartet mich ein Zieleinlauf mit Konfetti Einfach klasse!
Mit den ersten Lockerungen kommt die Maskenpflicht im öffentlichen Raum
Im Mai bauen wir zu Hause um und sind viel mit den Rädern unterwegs. ich folge dem Trend und backe unser Brot selbst nachdem ich wieder Hefe bekomme Nachdem im Mai es erlaubt wird mit einer Person aus einem anderen Haushalt an der frischen Luft Sport zu machen, bin ich mit dem Rad unterwegs "to-Go" bekommt eine neue Bedeutung
eine der schönsten Aktionen ist die 60km Rad-Tour. eines der Dinge, die wir wohl Dank Corona gemacht haben.
Mitte Mai dürfen Friseure wieder öffnen . Vorher

nachher: kurz
Das Leben normalisiert sich. Anstatt wie geplant an die Cote d'Azur zu fahren verbringen wir Mädels ein paar Tage im
Norden. Was für eine schöne Zeit dort.
Wir fahren mit dem Motorrad endlich mal wieder raus
Werkeln und schaffen einiges im Garten
oder auch in der Wohnung.
Shopping etwas anders
mein Pilateskurs findet an der frischen Luft statt
und ein Wochenende steht im Zeichen von Freunden. Samstag abends sind wir auf einem Geburtstag eingeladen
und der Sonntag ergibt sich einfach spontan. Erst am See und später gehen wir mit unseren Freunden gemeinsam essen

mit immer den gleichen Freunden geht es raus
oder wir sind unterwegs
gemeinsam feiern wir deb Geburtstag und geniessen den Sommer
der
Sommerurlaub wird anders aber wir sind im Urlaub und sind kaum wieder da als wir uns alle schon wieder sehen
Spontan radeln wir in die Stadt
auch ein Highlight: ich gewinne beim Rommee
odwir geben Geld aus
Der
September macht genau da weiter im Jahr. Wir verbringen die Zeit draußen. Man könnte glatt vergessen, dass es eine Pandemie gibt, wenn man nicht die Masken im Gesicht hätte
dank des tollen Wetters können wir auch draußen sein. Entweder für ein kleines Konzert
oder aktiv zu sein. Mit dem Motorrad geht es in die Berge
mit dem SUP an den See
oder zum Wandern ins südliche Nachbarland
wir haben es nicht ganz bis zum Ziel geschafft.
nur einmal vergrößert sich die Truppe als wir Frauen unseren Wochenendtrip machen wollen. Meine Schwester kommt dazu. Aus der Reise nach Prag wird nichts, da die Zahlen wieder ansteigen. Spontan geht es nach Hessen ins Elternhaus einer Freundin.

Meinen Geburtstag dürfen wir dann noch zu 10 feiern,
Halloween nur noch zu 5
dann kommt der nächste Lockdown. Wieder heißt es "stay home" abstand halten. Wenigstens ist der Einzelhandel noch geöffnet
Zur beginnenden Weihnachtszeit
ändert sich auch das . nach dem Öffnen des Adventskalenders geht es noch in die Schule
Nikolaus
wir laden nochmals ein. Nach Grillen, Pizza etc nun Pasta
sie macht es sich unten gemütlich
und zeigt, dass sie fotografieren kann
Nach
Weihnachten wird auch der
Jahreswechsel anders. Das erste Mal seit 5 Jahren feiern wir nicht mit A, M und P. Wir bleiben aber unserem Jahr treu. Es ist anders: mit Freunden, die uns dieses Jahr begleitet haben.