Sonntag, 8. Mai 2016

Vater-und Muttertag

2016 und kann man das schöne Gefühl durch Bilder und Worte transportieren? Ich versuche es. Beim Sichten der Bilder hab ich mir schon gedacht, ich muss vorsichtig sein, denn irgendwie könnte man meinen, es wäre Urlaub gewesen. Dabei fand alles im "schnödel" Alltag statt.

Am Mittwoch war ich noch auf Dienstreise am Flughafen mit unserer Auszubildenden. Das brachte schon eine entspannte Stimmung, die dann noch getoppt wurde durch meine abendliche Laufrunde. Wow! Es sieht wie Sightseeing aus, ist aber mein Alltag.

Am Vaterstag stand natürlich der Herr des Hauses in Mittelpunkt. Wie nahmen bei mäßig schönen Wetter die Räder
Unterwegs zeigte uns das Kind wo zwei Tage vorher mit ihrer Freundin gewesen ist. Sie hatten sich eine tolle Geschichte zu dem Spielplatz ausgesucht. Soviel zum Thema die Kinder von heute sind nur zu Hause an der Elektrik oder die weiterführende Schule ließe den Kindern gar keine Zeit mehr um Kind zu sein. Mit gemäßigten Elternansprüchen auch möglich.



Ich schweife ab....sie kocht schon mal
denn so langsam bekommen wir wirklich Hunger. Die letzten km sind schnell gefahren und wir sitzen schon wieder draußen.
Wir haben auch am AbendGlück. Das Wetter macht mit und wir können unser Gartensaison  inkl. Hängematte und Grill eröffnen
Für den nächsten Abend sind wir schon wieder eingeladen. Das Kind nächtigt dort und wir Großen sitzen bis weit nach Mitternacht am Lagerfeuer zusammen und freuen uns auf den kommenden Sommer
Das Wochenende ist da! Samstag geht es bei schönsten Wetter auf Pferd. Endlich macht das Zuschauen wieder Spaß.







Nachmittags ist meine Zeit. Ich fahre mit einer lieben Bekannten ins Olympiastadion, um meine Startunterlagen abzuholen. Ich mag die Atmosphäre dort, das Wetter ist klasse und lauter Laufverrückte (schlimmer als ich).
Der Lauf ist am nächsten Tag. Und Muttertag ist ja auch. Bisher ist das nicht ein Tag gewesen, der immer schön gewesen ist. Dieses Jahr hat sich mein Kind aber richtig ins Zeug gelegt. An der Kaffeemaschine fand ich (bezeichnend: beim 2. Mal *lach*) einen Zettel
und im Versteck
ich hab mich riesig gefreut. Vom Mann gab es schöne Blumen. Dann trennten sich unsere Wege. Das Kind hatte selbst einen Leichtathletikwettkampf und ich meinen besonderen Lauf.
Der Wings for Life World Run steht unter dem Motto „Wir laufen für alle, die es nicht mehr können“. Das komplette Geld geht in die Rückenmarkforschung. Alle Teilnehmer starten zur exakt gleichen Zeit – um 13.00 Uhr MESZ - an 34 verschiedenen Orten rund um den Globus.


 Alle Teilnehmer  laufen nicht etwa einer Ziellinie entgegen. Sie laufen vor ihr davon. Ihr Ziel ist es, so lange wie möglich vor den sogenannten Catcher Cars zu bleiben. Dieses startet eine halbe Stunde nach den Läufern erst langsam und wird immer schneller. Mich hatte es nach 12,33 km eingeholt.

 Der beste in München schaffte 63,5 km und weltweit ein Italiener über 80! Zwischendrin bekam ich immer wieder Bilder vom Kind

Das schlimmste am Lauf war dann eigentlich der Weg zurück ins Stadion. Wir mussten ziemlich lange auf die Busse warte. Dann aber wurden wir direkt ins Stadion gefahren und ich erlebte meine absolute Läuferpremiere: Ich (wir) wurde(n) gefeiert. Sonst komme ich ja immer ziemlich zum Ende ins Ziel aber dieses Mal gehörte ich zu denen, die weiter gelaufen sind als die, die bereits im Stadion waren und die begrüßten uns mit Applaus! Es war unfassbar!

Nun aber schnell zum Kind und gerade noch rechtzeitig schaffte ich es zur Siegerehrung
Zum Abschluß dieser wunderschönen Tage ging es dann leckere Burger essen!
und nun haben wir Urlaub :-)

Donnerstag, 5. Mai 2016

eine Familienfeier

ist doch immer ein guter Grund eine (längere) Fahrt anzutreten. Also haben das Kind und ich nach der Schule die Reise Richtung Norden angetreten, um zu den Großeltern zu fahren. Abends haben wir lecker gegessen und noch länger zusammen gesessen.
Am Vormittag "musste" ich mir aber erst eine wunderschöne Straße in Großelternstadt anschauen. Unglaublich dieser Blick ins Rosa


Nach einem Mittag auf die Hand ging es dann noch weiter in den Norden; in den Teil Deutschland wo mir immer das Herz aufgeht. Die Feier begann mit einem leckeren Kuchenbuffet. Gut gestärkt wollten die Kider raus

wir hatten aber sowohl Glück mit dem Wetter als auch mit der Lage
Die Kinder werden rein gerufen. Ein Zauberer zeigt was er kann.




Auch wenn er gut ist, die Vorstellung ist zu lang und es zieht uns doch alle nach draußen





kein Wunder, hier draußen ist toben und spielen mehr als erlaubt! Schön wie sich "unsere" Kinder (=Kinder meiner Cousins / Cousine) mischen. Kurze Erholung drinnen bevor der Familienschlachter den Grill anschmeisst. Der Schlachter gehört für mich zur Familie. Keine Feier, wo er nicht irgenwie beteiligt ist
die beiden sind dann wieder vor die Tür. Während wir Großen zusammen saßen, passten die Kinder auf sich selbst auf. Kind tobte mit den Großen ("Mama ich bin auf Cs Rücken geritten!") und das Nichtenkind hatte ihren ersten Babysitterjob, den sie wiederrum anstrengend fand, da der Junge aber auch nicht auf sie hören wollte *lach*. "Unsere" Kinder zwischen 2 bis 16 mischten sich, spielten Verstecken und hatten einen riesen Spaß. Und ich dachte vor der Fahrt, es könnte Langweilig für sie werden.
Ich fand (und finde) es schön, dass Tönchen Familie erlebte und ich viel schöner, dass sie sich öffnete, auch Teil dieser großen Gruppe zu sein, obwohl wir uns (viel zu) selten sehen.
Außerdem fand ich es wunderbar anzusehen wie sie sich um mein Nichtenkind kümmerte und wenn man die Bilder sieht, kann man sich nur schwer vorstellen, dass die beiden sich (zu) selten sehen.  Das schönste Kompliment kam im Auto "Mama, das war ein richtig schöner Tag!"

Zeit für ein wenig Fotoshooting

bevor dann die "Kurzen" auf den Tisch kamen, mussten wir gehen.
Eigentlich wollten wir noch auf das Lichterfest in Großelternstadt gehen. Aber das war nicht drin, denn 10 Minuten Fahrt und das Kind schlief auf meinem Schoß.

Leider mussten wir am Sonntag schon wieder Abschied nehmen
So klein die Stadt ist, sie bietet aber viel. Als wir aus dem Garten kommen steht eine Hüpftburg vor der Tür. Auf der tobt sie sich nocht aus.



Es hilft alles nichts, wir müssen Tschüss sagen. Ein (ok es waren vielleicht auch zwei, drei, vier....) Drücker später, sitzen wir schon wieder im Auto und sind nach 5 Stunden zu Hause

 Hoffentlich bis bald!

Urlaub 2021

Auch diesen Sommer ging es nach Italien . Das erste Mal mit Freundin. Bevor wir uns aber auf den Weg machen konnte bekam das Großkind erstma...